Pflege


genau wie Ihr Menschen brauche ich meine tägliche Pflege. Ich habe einen langen Bart der beim fressen immer schmutzig wird, damit ich nicht rieche reinigt mein Frauchen meinen Bart mit Wasser und kämmt ihn ganz fesch nach vorne, dann kommt sie immer mit so einem lecker riechenden Tuch (Baby Reinigungstuch) und wischt mir die Augen und Ohren sauber, anschließend werde ich gekämmt und dann bin ich auch schon fertig. Das ganze dauert nur ein paar Minuten und ich bin wieder schick und schön.


Zweimal im Jahr werde ich getrimmt. Meine Haare werden handgezupft. Mein Frauchen benutzt in der Zwischenzeit einen Trimmkamm. Eine Maschinenschur mag mein Fell gar nicht, weil sich dadurch die feste Struktur und die Farbe meines Felles negativ verändert, ist aber sicher für den Hausgebrauch o.k. Mein Kollege der Brabanter ( kurzhaarige Variante) ist da pflegeleichter.


Falls Ihr denkt Ihr könnt mich jede Woche mit in die Badewanne nehmen....Fehlanzeige, dass mag meine Haut nämlich gar nicht und zerstört ihren Säureschutzmantel (Pilz u. Bakterienbefall könnten die Haut besiedeln) und wenn es dann doch mal sein muss, dann bitte mit einem rückfettenden Shampoo. Die Dusche nur mit Wasser stört mich nicht weiter.


Ohrenpflege


Ich habe als rauhaariger Vertreter auch Haare in den Ohren, wenn es zu viele werden, zupft mein Frauchen diese raus, damit ich keine Ohrenentzündung bekomme. Ab und dann kommt sie mit so einer blöden Flasche und kippt mir eine Riesen Ladung von diesem Zeug ins Ohr und massiert es dann ca. eine Minute, das quietscht und quatscht, ganz ekelig, logisch das ich mich danach erstmal ausgiebig schütteln muss....das ist auch gut so, weil dann nämlich der ganze Dreck rausfliegt, den Rest macht Frauchen mit einem Tuch weg und wieder schön trocken.


Zähne


von Zähneputzen hält mein Frauchen nichts, dafür bekomme ich immer spezielle Hunde Kaustangen, die finde ich sensationell, ansonsten lässt sie meine Zähne immer beim Tierarzt kontrollieren.


Krallen


das macht sie auch lieber beim Tierarzt, weil ich da immer so ein Zappelphilipp bin.



Damit ich topfit bleibe, gehe ich zur Routinekontrolle zum Tierarzt und bekomme meine Impfungen und Wurmkuren muss ich natürlich auch machen.

Geschichte


Ihren Ursprung betreffend gibt es mehrere Hypothesen. Die wahrscheinlichste ist, dass ihre Vorfahren unter den affenpinscherartigen, struppigen Rattlerhunden zu suchen sind. In Belgien nannte man diesen Hund „Chien Barbu“ (bärtiger Hund) oder „ Chien dÉcurie“ (Stallgriffon). Sie galten als Hund der kleinen Leute und erfreuten sich, insbesondere in Belgien, bei Fuhrleuten großer Beliebtheit, da sie nicht nur anspruchslos in Haltung und Ernährung waren, sondern sich auch als Ratten und Mäusefänger in den Pferdeställen, sowie als schneidige und effiziente Bewacher der Kutschen nützlich machten. Damit war das Interesse an dieser Hunderasse geweckt. Ganz im Trend der damaligen Zeit wurden andere Zwerghunderassen eingekreuzt. Bei der Entstehung der modernen Rasse sollen Affenpinscher, Mops, Yorkshire Terrier und Toy Spaniel Pate gestanden haben. Die Mopsvorfahren gaben den Griffies ihren kräftigen Körperbau, die tiefe Brust, die aufgewölbte Nase mit den großen runden Augen, aber auch die Farbe „Schwarz“, sowie das kurze glatte Haarkleid. Dem Mops ist es zu verdanken, dass es die drei Varietäten gibt. Ein weiterer unbestrittener Urahn ist der King Charles Spaniel. Er soll für die schöne Farbe und den aufgewölbten Kopf verantwortlich sein. Überliefert ist, dass auch der Yorkshire Terrier ( in seiner alten Form) bei der Herauszüchtung des Griffons Verwendung fand. 1883 wurde der erste Brüssler Griffon in das Zuchtbuch der Union Royale Cynologique Saint Hubert (L.O.S.H.) eingetragen. Sein außergewöhnlicher Charakter verhalfen dieser Rasse bereits im 19. Jahrhundert zu großer Beliebtheit. Königin Marie-Henriette zählte den Zwerggriffon zu ihrer Lieblingsrasse und hatte sich eine ganze Meute von ihnen zugelegt. Ausgelöst durch das Interesse der Königshäuser und der Aristokratie, wurde die Rasse zum populären „Modehund“. Das Interesse der Engländer und auch etwas später der Amerikaner war geweckt. Es fand ein reger Export, in diese beiden Länder, statt. Der 1. Weltkrieg traf die belgischen Züchter hart und führte fast zum  Aussterben dieser Rasse im Heimatland. Auch der 2. Weltkrieg brachte die Zucht in Belgien fast zum erliegen. Gott sei Dank erholte sich alles wieder und es wurde in Belgien wieder gezüchtet. Der Griffon ist heute immer noch eine eher unbekannte Rasse. Im Zuge des allgemeinen Trend zu Zwerghunden, hat er wieder an Bedeutung gewonnen - ist jedoch weit entfernt von dem was er mal war. In England und den skandinavischen Ländern kann man von einer nennenswerten Verbreitung sprechen. In Deutschland kann man die „ im VDH eingetragenen“ Züchter an 2 Händen abzählen.

Selbst der Film mit Jack Nicholson „Besser gehts nicht“ und dem Griffon Verdell haben diesen Zustand nicht nachhaltig verbessern können. Eigentlich unverständlich, denn wer sich einen Griffi zulegt, wird mit einer unkomplizierten,  außerordentlich charmanten, amüsanten und originellen Hundepersönlichkeit belohnt, dem auf Grund seiner possierlichen Gestalt und Ausstrahlung schnell alle Herzen zufliegen.


Welpenstatistik des VDH für Brüssler Zwerggriffon  

(Angaben ohne Gewähr)


1998 - 4                  2004 - 2

1999 - 9                  2005 - 0

2000 - 4                  2006 - 0

2001 - 2                  2007 - 4

2002 - 5                  2008 -11

2003 - 1                  2009 -16

3 Hunde eine Rasse


Zur Gruppe der Zwerggriffons zählen drei Varietäten, die sich zwischen Fellart und Farbe unterscheiden.


Brüsseler Griffon    (Griffon Bruxellois) Rauhaar / Rot

Belgischen Griffon  (Griffon Belge) Rauhaar / Schwarz oder Schwarz-Rot

Brabanter               (Petit Brabacon) Kurzhaar / Rot, Schwarz, oder Schwarz-Rot



© Copyright 2011   -    Hannover Zwerggriffon   -   Bettina Bethke   -   Hans-Böckler-Str. 13    -   D-30851 Langenhagen   -    info@hannover-zwerggriffon.de

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